Die Gruppe whatsalp besuchte die energieregion GOMS

…von Wien via Goms nach Nizza (21.08.2017)

whatsalp heute und 25 Jahre davor
Die Gruppe whatsalp hat sich zum Ziel gesetzt in 119 Tagen von Wien nach Nizza zu wandern. Dabei interessiert sie vor allem die Veränderungen von Landschaft und Gesellschaft in den Alpen. Der Wandel seit der Wanderung der TransALPedes vor 25 Jahren wird dokumentiert und mit Akteuren vor Ort über die Zukunft diskutiert. TransALPedes – Zu Fuss durch den Lebensraum Alpen, hiess 1992 das journalistisch-politische Projekt, das in der Öffentlichkeit breite Beachtung fand. Damals durchwanderte eine Kerngruppe aus acht Fachleuten und Medienschaffenden unter Begleitung von wechselnden Gästegruppen in vier Monaten den Alpenbogen. Dabei nahm TransALPedes immer wieder Lokaltermine mit Leuten, Gruppen und Behörden war, die sich für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Alpen einsetzten. Auch die whatsalp Gruppe in diesem Jahr tauscht sich während Lokalterminen entlang der Wanderroute mit interessierten Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen aus. In ihrem Blog berichtet whatsalp laufend mit Texten und kurzen Filmen, was die Gruppe erlebt hat. Die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA – welche die energieregionGOMS schon als positives Best-Practice-Beispiel für Erneuerbare-Energie-Projekte auswählte (Artikel 21.04.17) – beteiligt sich mit dem Jugendprojekt whatsalp youth an whatsalp.

Zu Besuch im Goms
Die Wandergruppe whatsalp hat auf ihrer Reise am 18. August auch bei der energieregionGOMS Halt gemacht. Themen waren Energie, Zweitwohnungsinitiative und Dorfkernerneuerung. So ging es um Solardächer, Holzschnitzel-Fernwärmeheizungen und die Sanierung alter und zum Teil denkmalgeschützter Häuser. Während dem Austausch wurden zahlreiche Beispiele aufgeführt, welche der Entvölkerung des Dorfkerns und dem Zerfall des Ortsbildes, entgegenwirken sollen. Das Ortsbild ist nicht nur für die Bevölkerung bedeutend, sondern auch der Tourismus ist darauf angewiesen. Die SES-Beirätin Christa Mutter betonte wie die Region GOMS, die mit ihrer «Energieraumplanung» Energie und Ortsbildschutz übergreifend angehe, für die Schweiz modellhaft sei.

 

 Auch die Medien berichteten über den Austausch zwischen der whatsalp und der energieregionGOMS:

>> Blogeintrag von whatsalp vom 18. August 2017 über den Besuch im Goms

>> WOZ Artikel vom 17. August über whatsalp