Inspiration für die DEZA

… aus der energieregionGOMS (25.10.2017)

Fiesch - Am Dienstag (24. Oktober 2017) besuchten rund 80 Mitarbeitende der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) die energieregionGOMS im Rahmen ihres Bereichstags.


Die DEZA besuchte die energieregionGOMS um ihre tägliche Arbeit in globalen Projekten in einem Reality Check zu reflektieren. Der Bereich globale Zusammenarbeit besteht aus 8 Abteilungen, die Themen wie Klimawandel, Wasser, Gesundheit oder Migration und Entwicklung global vorantreiben und Projekte in Entwicklungsländern umsetzen.
Bereichsleiter Pio Wennubst fand in der Willkommensrede motivierende Worte für die Mitarbeitenden. Der Bereichstag in der energieregionGOMS habe vor allem drei Ziele. Er sei dazu gedacht sich von einem Praxisbeispiel inspirieren zu lassen, sich innerhalb des Bereichs auszutauschen und zusammen etwas zu unternehmen, und auch um „se ressourcer“, also Energie zu tanken für die zukünftigen Projekte und Arbeit. Tatjana von Steiger Weber, stellvertretende Bereichsleiterin ergänzte, dass ein Tag in einer Vorzeigeregion wie der energieregionGOMS quasi ein Reality-Check sei für die Tätigkeiten des DEZA.

Nach Dionys Hallenbarter’s Inputreferat zur Vision und Entwicklung der energieregionGOMS, waren die Besucher gespannt auf die Besichtigung konkret umgesetzter Energieprojekte. Markus Albrecht und Martial Heinzmann erläuterten in ihrer Exkursion die erneuerbare Energieproduktion im Feriendorf Fiesch, während Bernhard Truffer und Martin Perren (Gommer Kraftwerke) die Besucher durch das Kleinwasserkraftwerk Fiesch führten. Das DEZA interessierte sich dabei besonders für die partizipativen Prozesse mit unterschiedlichen Anspruchsgruppen, die es für die Realisierung der Energieprojekte benötigte. Am Nachmittag diskutierten die DEZA Mitarbeitenden am Marktplatz zu drei Themen: Energieprojekte an Schulen, kommunales Fernwärmenetz und Aufbau von lokalen Trägerschaften. Dabei entstand ein reger Austausch mit den lokalen Experten Anton Clausen (Schuldirektor Fiesch), Christine Clausen (Gemeindepräsidentin Ernen) und Sebastian Bellwald (Geschäftsführer RegioSuisse). Die DEZA will die Erfahrungen aus der Regionalentwicklung im Goms einerseits für eigene Programme und Projekte nutzen, diese aber auch in die internationale Diskussion einbringen. Bereichsleiter Pio Wennubst fasste den Bereichstag zufrieden zusammen: «um Projekte erfolgreich realisieren zu können braucht es Engagement mit Herzblut, es braucht Pioniere, die vorangehen und vor allem braucht es am Schluss Taten, statt Worte.»

 

Auch die Medien berichteten über den Besuch des DEZA in der energieregionGOMS

>> Artikel Webseite rro vom 25. Oktober 2017

 >> Artikel des Walliser Boten vom 26. Oktober 2017

 

Unterlagen zum Anlass

>> Anton Clausen - Energieprojekte der Schulen Untergoms

>> Christine Clausen - Fernwärmenetz Ernen

>> Dionys Hallenbarter - Inputreferat energiereigonGOMS

>> Sebastian Bellwald - Aufbau lokaler Trägerschaften

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