Zurück zur Übersicht
Zurück zur Übersicht

Energetische Sanierungsplanung GEAK

2026 / 2027

27.4.2026
Fiesch

Im Kanton Wallis gibt Artikel 66 der Energieverordnung klare Leitplanken vor: Gebäude des Kantons und der Gemeinden – oder solche mit öffentlicher Mitfinanzierung – müssen bei Sanierungen anspruchsvolle energetische Standards wie GEAK B/B erfüllen. Viele dieser Bauten sind jedoch historisch wertvoll, im ISOS erfasst oder unter Denkmalschutz. Genau hier setzt unser Projekt an.

Ganzheitliche energetische Sanierung kommunaler Gebäude

Ziel ist es, kommunale Gebäude unterschiedlichster Nutzungenergetisch zu optimieren und dabei die baulichen Besonderheiten undSchutzauflagen zu respektieren. Wir kombinieren bauliche Verbesserungen mitmoderner, effizienter Gebäudetechnik und setzen – wo immer möglich – auferneuerbare Energien wie Solarenergie, Wärmepumpen oder Holzheizungen. Sowerden Gemeindebauten zu sichtbaren Leuchttürmen für Klimaschutz undEnergieeffizienz.

Fundierte Grundlage: Analyse und GEAK-Vorbereitung

Am Anfang steht eine sorgfältige energetischeBestandsaufnahme. Für ausgewählte Gebäude erfassen wir systematisch Bauweise,Bauteile, Verbräuche und geltende Auflagen. Daraus entstehen standardisierteGebäudedossiers, die als direkte Grundlage für GEAK- oder GEAK-Plus-Ausweisedienen. Auf dieser Basis werden konkrete Sanierungskonzepte entwickelt, dieMassnahmen, Prioritäten, Zeitrahmen und grobe Kosten abschätzen und denGemeinden als Entscheidungsgrundlage dienen.

Praktische Lösungen auch für Schutzobjekte

Gerade bei geschützten Gebäuden lassen sich gesetzlicheGrenzwerte nicht immer vollständig erreichen. Das Projekt erarbeitet dafürpragmatische, fachlich abgestützte Lösungen: etwa innenliegende oder reduzierteDämmkonzepte, angepasste Systemaufbauten oder den Ausgleich über besonderseffiziente Wärmeerzeugung und Regelungstechnik. So wird der Energieverbrauchdeutlich gesenkt, ohne den Charakter der Gebäude zu beeinträchtigen.

Wissen aufbauen, Bewusstsein stärken

Neben der technischen Arbeit fördert das Projekt denWissensaustausch zwischen Gemeinden, Fachstellen und Experten. Erfahrungen mitalternativen Dämmstoffen und geeigneten technischen Systemen werdendokumentiert und in leicht verständlicher Form aufbereitet.Informationsangebote und der direkte Dialog sensibilisierenGemeindemitarbeitende und Öffentlichkeit für die Chancen energetischerSanierungen.

Vorbildfunktion der Gemeinden

Indem Gemeinden ihre eigenen Gebäude konsequent energetischerneuern, setzen sie ein starkes Zeichen: Sie erfüllen nicht nur diegesetzlichen Vorgaben, sondern zeigen auch Bürgerinnen, Unternehmen und anderenInstitutionen, wie zukunftsfähiges und nachhaltiges Bauen in der Praxisfunktioniert. So leisten kommunale Bauten einen messbaren Beitrag zu denkantonalen und nationalen Klimazielen und treiben die regionale Energiewendesichtbar voran.

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Stefan Brantschen
Leiter Geschäftsstelle
Kontakt

Fragen oder Anregungen?

Dann schreiben Sie uns. Gerne kümmern wir uns persönlich um Ihr Anliegen.

Absenden
Danke schön! Ihre Einreichung ist eingegangen! Wir werden uns schnellstmöglich bei Ihnen melden
Hoppla! Beim Absenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuche es erneut.