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Saisonale Energievorsprünge: Speicherkonzepte für die energieregionGOMS

2026 / 2027

27.4.2026
Fiesch

Die Einführung saisonaler Energiespeicher ermöglicht es, die Produktion und den Verbrauch erneuerbarer Energien voneinander zu entkoppeln. Durch die Speicherung kann eine durchgehende Energieverfügbarkeit sichergestellt werden, selbst wenn die Erzeugung saisonalen Schwankungen unterliegt. Dies trägt zur Förderung der Akzeptanz und Verbreitung erneuerbarer Technologien in der Region bei.

Die energieregionGOMS strebt an, die Nutzung erneuerbarer Energien zu maximieren und einen bedeutenden Beitrag zur Energiewende in der Schweiz zu leisten. Um vor allem saisonale Schwankungen in der Energieerzeugung auszugleichen und die Energieversorgung der Region nachhaltig zu sichern, ist die effiziente Speicherung von Sommerenergie in saisonalen Speichern erforderlich. Das Projekt zielt darauf ab, verschiedene Speichertechnologien (thermisch und chemisch) zu evaluieren und geeignete Standorte für deren Implementierung zu identifizieren.

Analyse der erneuerbaren Energiequellen

Durchführung einer detaillierten Untersuchung des Potenzials von Wind-, Wasser- und Solarenergie in der energieregionGOMS. Technologiebewertung: Vergleich verschiedener Speichertechnologien (thermische und chemische Speicher) anhand der definierten Kriterien:

• Effizienz (Wirkungsgrad und Energieverluste)

• Kapazität (maximale und nutzbare Energiemenge)

• Kosten (Investitions- und Betriebskosten)

• Langlebigkeit (Lebensdauer und Zyklenfestigkeit)

• Flexibilität (Reaktionszeit und Skalierbarkeit)

• Umweltverträglichkeit (Rohstoffbedarf und Umweltauswirkungen)

• Standortanforderungen (Platzbedarf und Infrastruktur),

• technologische Reife

• Sicherheitsaspekte

Standortanalyse

Die regionale und systematische Evaluierung potenzieller Standorte für die Installation der gewählten Energiespeicherlösungen umfasst eine Analyse infrastruktureller Rahmenbedingungen, wie die Nähe zu erneuerbaren Energiequellen, Zugang zu Transport- und Zuleitungen sowie Anschlussmöglichkeiten an die bestehende Netzinfrastruktur. Auch die Verfügbarkeit von Versorgungseinrichtungen, wie Wasser, sowie die Nähe zu Wartungsdienstleistern sind entscheidend. Geologisch ist die Bodenbeschaffenheit wichtig zur Sicherstellung der Stabilität und Tragfähigkeit des Standorts, während der Grundwasserspiegel bei der Planung berücksichtigt werden sollte. Die Topographie des Geländes, das seismische Risiko und die Berücksichtigung örtlicher Naturschutzgebiete und der Schutz der Ortsbilder sind ebenfalls wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Standortwahl.

Entwicklung der Strategie

Die Erstellung einer umsetzungsfähigen Roadmap zur Implementierung der Energiespeicherlösungen ist ein zentraler Schritt, um die strategischen Ziele des Projekts erfolgreich zu erreichen. Diese Roadmap wird detaillierte Massnahmen und Schritte umfassen, welche erforderlich sind, um die identifizierten Energiespeichertechnologien optimal in der energieregionGOMS zu integrieren.

Information und Sensibilisierung

Das Projekt beinhaltet auch die Planung und Durchführung von Informations- und Sensibilisierungsanlässen für alle Stakeholder, um das Verständnis und die Akzeptanz der neuen Technologien zu fördern und damit verbundenen gesteigerten Opportunitäten in der Region zu verdeutlichen.

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Stefan Brantschen
Leiter Geschäftsstelle
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